EU geht gegen Plastikmüll vor

Schlagzeilen wie diese von heute hat man gefühlt schon hunderte Male gelesen. Warum muss das immer wieder thematisiert werden? Scheinbar kriegen wir das einfach nicht in den Griff…

Natürlich ist es der richtige Weg für alle geltende Richtlinien auf den Weg zu bringen aber zum einen ist die EU nicht ALLE und zum anderen liegt die Verantwortung viel mehr bei jedem Einzelnen als bei der Wirtschaft oder Politik – und das weltweit und nicht nur in der EU. Werden z.B. Kleinstverpackungen für Lebensmittel nicht mehr, oder deutlich weniger, gekauft sinkt auch irgendwann deren Produktion. Simple as that.

Will ich Gummibärchen kaufen, gibt es eine Tüte, die wiederum etwa 20 kleine Tüten enthält. Warum? Ferrero Rocher kommt in einer Plastikhartschale. Darin das in Folie und dann wieder einzeln in Aluminium eingewickelte Praliné. Brauch ich das? Die Liste könnte man in allen Bereichen unseres Lebens beliebig weiterführen. Will ich das?

Laut EU-Kommission fallen jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Davon sind nur etwa 30 Prozent wiederverwertbar, der Rest landet auf Müllkippen, Verbrennungsanlagen oder aber eben im Meer.

Und wenn es uns schon egal ist, was wir mit unserer Umwelt anstellen, so sollte man in diesem Zusammenhang noch einen Blick auf den Gesundheitsaspekt werfen. Gegen diverse Weichmacher und das bekannte Bisphenol-A (BPA) hilft auch keine Detox-Kur mehr.

Anfang 2018 wurde bereits eine Plastikmüll-Strategie präsentiert. Das Ergebnis: ab 2030 sollen alle Kunststoffverpackungen in der EU recyclingfähig und der generelle Verbrauch von Einwegkunststoffen reduziert worden sein.

2030 ist in 12 Jahren….

Will ich wirklich so lange warten?

Es ist so einfach selbst seinen kleinen Beitrag zu leisten

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